Wenn Katzenklo auf KI trifft
Das Tech-Startup Siipet aus Kalifornien hat ein Gerät entwickelt, das viele Katzenbesitzer*innen überraschen dürfte:
LitterLens, die erste KI-gestützte Gesundheitsüberwachung für Katzen direkt im Katzenklo.
Über Sensoren und Kameras erkennt das System Muster im Verhalten der Katze – Häufigkeit, Aufenthaltsdauer, Bewegungen – und leitet daraus mögliche Gesundheitsindikatoren ab.
So funktioniert’s
Das Gerät analysiert automatisch:
- Toilettenfrequenz & Aufenthaltszeit
- Feuchtigkeit & Gewicht der Streu
- Haltungsverhalten (etwa Anzeichen von Schmerzen)
Über eine App werden Besitzer*innen benachrichtigt, wenn Werte außerhalb des Normalbereichs liegen.
Siipet kooperiert laut TechRadar mit Tierärzt*innen, um Frühwarnsysteme für Blasenentzündungen oder Verdauungsstörungen zu entwickeln.
Datenschutz & Ethik
Auch bei Tierdaten stellt sich die Frage: Wohin gehen sie?
Siipet verspricht, alle Analysen lokal auf dem Gerät auszuführen, bevor aggregierte Gesundheitsstatistiken anonymisiert in die Cloud wandern.
Das Ziel sei, Tierärzt*innen Zugriff auf Trends zu geben – ohne personenbezogene Daten.
Fazit
LitterLens zeigt, wie tief KI inzwischen in Alltagsbereiche eindringt.
Was früher Spielerei war, wird plötzlich medizinisch relevant – und emotional.
Wenn eine App erkennt, dass es der Katze nicht gut geht, bevor der Mensch es merkt, ist das keine Zukunftsvision mehr, sondern Realität.
